Sonntag, 14. Februar 2010

Aristoteles in Karlsruhe

Manchmal wird ein Erbe ernst genommen, obwohl es eine Idee ist und kein Konto.
In Deutschland sprach das Bundesverfassungsricht Recht, Recht für so genannte Hartz-IV-Empfänger.
Zum Minimum der vom deutschen Grundgesetz garantierten Menschenwürde gehörten auch, so die Richter: die Teilhabe an Bildung, der Zugang zu Kultur und - die Chance auf politisches Engagement.
Etwa 300 v.Chr. lehrte das Aristoteles: der Staat habe die Voraussetzungen des menschlichen Glücks zu schaffen.
Und Ihr Glück?

Kommentare:

  1. ...mein Glück? Meine (gerade wachsende) Familie, meine Gegenwart und die Chancen; das intensive Leben mit der Suche nach einer passenden Bleibe (jetzt wunderschön aber zu groß und unterm Strich etwas blockierend und danach - passend für den Horizont), die berufliche Neuorientierung...

    Und im Augenblick: seit Wochen keine Rückenschmerzen und eine sehr gute Tasse Kaffee... manches ist etwas schwierig zur Zeit aber ich bin zuversichtlich; also: der Don Quichote sollte wohl einen Fixplatz in diesem Blog bekommen ;-)


    P.S.: der Staat erscheint bei mir momentan in der Gestalt Finanzamts - und ob die die Voraussetzungen für mein Glück im Auge haben? Also, hm......

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  2. Wer soll die Rosinante gebn?
    Sollte schon, das Finanzamt. Sollte.
    Siehe die kürzlich von P.Sloterdijk proklamierte Idee, den Zwang zur Steuer aufzuheben und alle freiwillig zahlen zu lassen. Mit solchen Versuchen habe ich in Asien Vertrauen und Zutrauen gewonnen, in Europa Defizite produziert.

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  3. Die Asiaten sind sich ihrer Verantwortung der Gesellschaft gegenüber gesteigert bewusst. Haben allerdings auch einen Knacks in der Schüssel: http://www.youtube.com/watch?v=qmxR_OzXxis&feature=related

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  4. ... Melville: wenn ich das Gequetsche sehe... nö, das kann nicht freiwillig sein!
    Ich glaube viel eher, dass da einige asiatische Finanzbeamte eine CD mit Steuersündern erhalten haben und nun die armen Schweine zum Finanzamt bringen oder irgendwie so in der Art. oder?

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