Freitag, 3. Dezember 2010

Wissen schaffen

Nachdem (eigentlich) ernst zu mnehmende Wissenschaftler verkündeten, dass sie eine neue, sehr überraschend andere Lebensform entdeckt hätten, dauerte es einige Minuten, bis andere, (eigentlich) ernst zu nehmende Wissenschaftler mitteilten, sie glaubten das nicht. Das sei wohl wieder nur so ein gemachtes Ding von Leuten, die unbedingt auffallen wollten. Und sie persönlich, wenn man sie fragen würde, glaubten diese Überraschung nicht.
Das Ende der Wissenschaft, des Schaffens von Wissen, ist nicht irgendein Fundamentalismus ausserhalb der Wissenschaften. Das Ende ist Rechthaberei, süchtig nach Aufmerksamkeit.
PS:
Was schätzen Sie, wieviel der sogenannten Wissenschaften Sie bisher überprüfen konnten?

Kommentare:

  1. zufällig am Thema: http://www.nadann.de/Seiten/redaktion_presseausweis#

    .

    Was mich in Gedanken umtreibt; das Verhältnis von Adaption und Widerstand im Bezug auf das Unvermeidliche.

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  2. Hallo Arno, nein, das sind keine ordentlichen Brückenbauer. Das Beispiel der Wirtschafts-Spezialisten würde bedeuten, dass die einen die Brücke bauen wollen, indem sie anordnen, dass täglich Stahl geliefert wird, andere rufen danach, schon mal loszufahren, die dritten erklären das Meer für schuldig, weil, wenn es nicht existierte, niemand eine Brücke brauchen würde.
    Klingt wie ein Tollhaus. Ist ein Tollhaus.
    "Der Kaiser ist nackt." wäre das minimale Widerstandsprogramm. Und niemanden zu wählen, der solch ein Brückenbauer ist oder so einen beruft oder so einem glaubt. So einer natürlich auch.
    PS: Die Jahre meinen es gut mit Deinem Gesicht.

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