John Hagel spricht zu"The Power of Pull", seinem neuen Buch. Es lohnt sich, zuzuhören - nur nicht - oder gerade dann - wenn Sie an die kaum noch aktuelle Bertriebswirtschaft- und Management-Lehre glauben. Hagel feuert in drei Halbsätzen mehr Gegenwart ab, als die individuellen Gegenwarten im allgemeinen ertragen mögen.
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Sonntag, 13. Juni 2010
Freitag, 14. Mai 2010
Freitag, Zeit-Werkzeug
Dali, schnurrbartzitternd, meinte: Am liebsten erinner ich mich an die Zukunft. Bertrand Russel (und eine Kompanie anderer Philosophischer) zogen lustvoll komplexe Kreise um dergleichen Provokationen. Russel schrieb jung eine Biographie. in der er sehr alt wurde.
Erstaunt uns, dass sein rückerinnerter Entwurf im Wesntlichen sein späteres Leben beschrieb? Ja, erstaunt uns, abgebrüht wie wir sind, denn wir hoffen darauf, dass wir diese Sache mit der Zeit eines Tages besser verstehen. Und dann glücklicher damit umgehen können.
Hier ist das Werkzeug: Beschreiben Sie das Entscheidende, Bewegende, Verändernde, Hoffnungsvolle Ihrer nächsten 3 Jahre - rückblickend vom 11.November 2013.
Was ein Freitag.
Erstaunt uns, dass sein rückerinnerter Entwurf im Wesntlichen sein späteres Leben beschrieb? Ja, erstaunt uns, abgebrüht wie wir sind, denn wir hoffen darauf, dass wir diese Sache mit der Zeit eines Tages besser verstehen. Und dann glücklicher damit umgehen können.
Hier ist das Werkzeug: Beschreiben Sie das Entscheidende, Bewegende, Verändernde, Hoffnungsvolle Ihrer nächsten 3 Jahre - rückblickend vom 11.November 2013.
Was ein Freitag.
Donnerstag, 25. Februar 2010
Vergangenheitsschubser
Kennen Sie das auch?
Eben waren Sie noch gut gelaunt oder schlecht drauf, auf jeden Fall im Hier und Jetzt. Dann kommt ein Mensch, eine Mail, eine Zeitung, ein Irgendwas mit nichts im Sinn ausse, Sie in die Vergangenheit zu schicken.
Am Skype:
Sachma, in welchem Jahr biste geborn?
Ich sags. Warum sollte ich auch nicht?
Deshalb:
Ich schick Dirn Link.
Klick:
Wussten Sie schon, dass in Irrem Geburtsjahr "Top Hat" der bestbesuchte Film war?
Wusst ich nicht.
Wussten Sie schon, dass in Ihrem Geburtsjahr die Anonymen Alkoholiker gegründet wurden?
Wusst ich auch nicht, klick die Site aber weg.
Wenn Ihnen jemand eine schmiert, dann können Sie zurückschlagen. Und das nicht zu knapp. Und mehrmals, notfalls.
Wenn Sie jemand in die Vergangenheit schubst, dann sind Sie erst mal da, ungewollt. Und müssen Ihren Rückweg in die Gegenwart finden.
Vergangenheitsschubser haben mit dem Leben soviel zu tun Zombies mit dem Küssen.
Eben waren Sie noch gut gelaunt oder schlecht drauf, auf jeden Fall im Hier und Jetzt. Dann kommt ein Mensch, eine Mail, eine Zeitung, ein Irgendwas mit nichts im Sinn ausse, Sie in die Vergangenheit zu schicken.
Am Skype:
Sachma, in welchem Jahr biste geborn?
Ich sags. Warum sollte ich auch nicht?
Deshalb:
Ich schick Dirn Link.
Klick:
Wussten Sie schon, dass in Irrem Geburtsjahr "Top Hat" der bestbesuchte Film war?
Wusst ich nicht.
Wussten Sie schon, dass in Ihrem Geburtsjahr die Anonymen Alkoholiker gegründet wurden?
Wusst ich auch nicht, klick die Site aber weg.
Wenn Ihnen jemand eine schmiert, dann können Sie zurückschlagen. Und das nicht zu knapp. Und mehrmals, notfalls.
Wenn Sie jemand in die Vergangenheit schubst, dann sind Sie erst mal da, ungewollt. Und müssen Ihren Rückweg in die Gegenwart finden.
Vergangenheitsschubser haben mit dem Leben soviel zu tun Zombies mit dem Küssen.
Mittwoch, 10. Februar 2010
Erst kommt der Kapitalismus, dann ...
... kommt die Moral, hofft der us-amerikanische Politologe Vali Nasr.
Er meint, die Konfrontation mit den Muslimen müsse versagen, auch Appelle, sich bitte zu ändern. (Den "Dritten Ort" des Homi Bhabha erwähnt er nicht - siehe den vorgestrigen Blog.)
Helfen würde nur, wenn den Muslimen geholfen würde, sich in die globale Ökonomie zu integrieren. Nicht um Toleranz gehe es, sondern um gemeinsame Werte, die durch das gemeinsame Wirtschaften erkenntlich würden. Der Extreminsmus würde nicht durch westliche Lektionen an die Muslime besiegt, sondern von innen - "von dem Teil der Gesellschaft, der weiss, dass der Dschihad dem Geschäft schadet".
Bevor der Zyniker ein Zückerchen draus dreht: Was, wenn der gebürtige Teheraner mehr über die Sache weiss und praktikablere Ideen hat als, sagen wir, ein gebürtiger Berliner, der die Freiheit der Uckermark am Hindukusch verteidigen will?
PS: Könnte die aufklärerische Idee der Trennung von Kirche und Staat derselben Erkenntnis zu verdanken gewesen sein?
Er meint, die Konfrontation mit den Muslimen müsse versagen, auch Appelle, sich bitte zu ändern. (Den "Dritten Ort" des Homi Bhabha erwähnt er nicht - siehe den vorgestrigen Blog.)
Helfen würde nur, wenn den Muslimen geholfen würde, sich in die globale Ökonomie zu integrieren. Nicht um Toleranz gehe es, sondern um gemeinsame Werte, die durch das gemeinsame Wirtschaften erkenntlich würden. Der Extreminsmus würde nicht durch westliche Lektionen an die Muslime besiegt, sondern von innen - "von dem Teil der Gesellschaft, der weiss, dass der Dschihad dem Geschäft schadet".
Bevor der Zyniker ein Zückerchen draus dreht: Was, wenn der gebürtige Teheraner mehr über die Sache weiss und praktikablere Ideen hat als, sagen wir, ein gebürtiger Berliner, der die Freiheit der Uckermark am Hindukusch verteidigen will?
PS: Könnte die aufklärerische Idee der Trennung von Kirche und Staat derselben Erkenntnis zu verdanken gewesen sein?
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