Das neueste Gezeter über das, was ein gwisser Herr Ackermann von sich gab, verdeckt den eigentlichen Wandel:
Es gibt eine einigermassen demokratisch gewählte Regierung. Und es gibt längst eine globale Regierung der Geldverleiher. Die erste Regierung ist nahezu machtlos, wenn es um die weltweite Finanzwirtschaft geht. Die Zweite Regierung beherrscht diesen Markt. Und mit diesem Markt weitesgehendst die Wirtschaft. Und die Politik. Und manchmal platzt es halt raus aus so einem, der meint, er herrsche und damit Recht hat - aber das eigentlich nicht zeigen sollte und doch so ganz gewiss ist, gewiss bis zur Unfähigkeit, sich an die Manieren der Unauffälligkeit zu halten, dem Geschäft zuliebe. Noch sollte so einer nicht so unverblümt plaudern. Noch nicht.
PS: Dergleichen Grossfürsten des Geldes können nicht abgewählt werden, richtig. Etwas anderes lässt sich noch wählen: Mit welchen Banken man Geschäfte macht.
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Sonntag, 16. Mai 2010
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